Drei Religionen, ein Urvater Abraham war ein Tausendsassa, auf den sich drei Religionen berufen. Doch das gemeinsame Erbe allein reicht nicht für ein friedliches Zusammenleben.
Pfarrer, Imam und Rabbiner treffen sich (kein Witz) Juden, Christen und Muslime lesen gemeinsam in ihren heiligen Schriften und erzählen einander von ihrem Glauben. Seit fünf Jahren trifft sich die Gruppe regelmässig. Zum ersten Mal taten sie dies nun in Rapperswil vor Publikum. Die Veranstaltung stiess auf grosses Interesse.
Ohren spitzen für mehr Toleranz Das Bewusstsein für Religionstoleranz stärken: Dieses Ziel verfolgte Ena Hager mit ihrer Maturaarbeit an der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) in Kreuzlingen. Ihre Arbeit wurde gleich doppelt ausgezeichnet.
«Einer muss den ersten Schritt machen» Der muslimisch-jüdische Dialog scheint seit dem Terrorangriff der Hamas schwierig. In Basel fand nun eine Premiere statt: Jüdische und muslimische Gläubige haben erstmals ihren Fastentag gemeinsam mit einem koscheren Essen beendet.
Liechtenstein: Regierung will auch evangelische Kirchen anerkennen Die Liechtensteiner Regierung hat eine Reformvorlage verabschiedet, nach der auch andere Relgionsgemeinschaften als die Römisch-katholische Kirche anerkannt werden können. Der Ball liegt nun beim Landtag.
Streit um Rifa'at Lenzin bei interreligiöser Arbeitsgemeinschaft beigelegt Der Streit bei der interreligiösen Arbeitsgemeinschaft Iras ist beigelegt. Präsidentin Rifa'at Lenzin verurteilt den Terror der Hamas, ein jüdischer Vertreter kehrt in den Vorstand zurück. Lenzin bleibt Mitglied der umstrittenen Gesellschaft Schweiz-Palästina.
«Religionen haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede» Im November fand in der ganzen Schweiz die «Woche der Religionen» statt. Ziel der Veranstaltungen: das Verständnis zwischen den Glaubensgemeinschaften zu stärken. Ob das gelungen ist? Der Kirchenbote machte im islamischen Lernforum in Olten die Nagelprobe.
Konversion und Asyl: «Ein Generalverdacht ist nicht angebracht» In vielen Ländern ist die Religionsfreiheit bedroht. Wer seinen Glauben wechselt, wird bestraft oder gar hingerichtet. Das stellt die Frage: Wie sollen Behörden mit Asylbewerbern umgehen, die Christen werden? Eine Studie der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz sucht nach Antworten.